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SuSe Partitionsnamen

NetApp SnapDrive / SnapManager for Oracle und SuSe Linux HDD Partitionsnamen

Wenn man ein Device (HDD, SSD, USB,...) unter Linux partitioniert werden diese Partitions bei den meisten Linux Distributionen mit DeviceName + p1 - Beispielsweise /dev/sdb1p1 - bezeichnet. Leider haben die Entwickler bei SuSe gemeint, dass es schöner ist, wenn man diese Information besser sieht indem man statt "p1" "_part1" nutzt. In unserem Beispiel wäre dies dann /dev/sdb1_part1. Leider geht NetApp SnapDrive aber davon aus, dass die Partitons mit "p1", "p2", usw benannt sind.

NetApp SnapDrive Fehlermeldung

Die folgende Fehlermeldung findet man in den Logfiles, wenn man versucht mittels SnapManager für Oracle einen Clone der Datenbank zu erzeugen:

 

for file system (/u03/oradata/SID/data) doesn't contain a partition. Persistent mount cannot be supported without a partition.

 

Die Meldung kommt auch wenn die HDD korrekt partitioniert ist - solange die Partition eben nicht wie erwartet heisst.

Die Lösung

Man muss die Regel wie die Benennung der Partitions in den UDEV Regeln anpassen, die Boot-Ramdisk (initrd) anpassen und den Server durchstarten.

 

vi /etc/udev/rules.d/70-kpartx.rules
Hier die 2 Einträge ersetzen -> p statt _part

mkinitrd -f multipath

reboot

 

Ab jetzt heissen die Partitions - wie bei den meisten anderen Linux Distributionen "p1", "p2", usw. und schon funktioniert das erzeugen von Clones mit SnapManager für Oracle unter SuSe problemlos.