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Oracle Linux mit Unbreakable Enterprise Kernel auf Basis von Linux 4.14

1.3.2018 - Für Oracle Linux steht ein Kernel auf Basis der LTS-Version 4.14 zur Verfügung. Er beinhaltet unter anderem das Analysewerkzeug DTrace, das seit August 2017 unter GPL steht.

Oracle Linux 7 lässt sich jetzt auch mit dem neuen Unbreakable Enterprise Kernel (UEK) in Version 5 betreiben – allerdings noch als Technical Preview. Im hauseigenen Blog demonstrieren Entwickler, wie sie eine Instanz in der Cloud auf den neuen Kernel aktualisieren. Das Upgrade erfordert lediglich ein Anpassen der yum-Einstellungen. Dort muss der Preview-Channel für den Kernel aktiviert werden.

UEK 5 basiert auf dem Kernel 4.14, dem jüngsten mit Long Term Support (LTS). Da die Oracle-Entwickler das ursprünglich für Solaris entwickelte Werkzeug DTrace in den Kernel integrieren, sollte auch das Userland-Paket aktualisiert werden.

Mit der Aktualisierung erhöht Oracle den Versionsstand des Kernel-Fundaments von 4.10 auf 4.14. Ursprünglich war die Distribution als Klon und Alternative zu Red Hat Enterprise Linux (RHEL) veröffentlicht worden. Eigenheiten sind das Analysewerkzeug DTrace, der in der Regel neuere Kernel, Ksplice zum Live-Patching und die ausdrücklich erwähnte Option, btrfs zu verwenden. RHEL verwendet bisher Version 3.10 als Grundlage für seinen Kernel. Erst Version 7.5 der Distribution soll den Umstieg einleiten. Es beinhaltet das Paket kernel-alt auf Basis des LTS-Kernel. Red Hat hatte die Beta der nächsten Version Ende Januar angekündigt.

Für Diskussionen zum neuen UEK 5 empfiehlt Oracle sein Community-Forum

Quelle: heise.de