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OVM SAN Storage Migration

Oracle Enterprise Linux

SAN Storage Ablöse in einem Oracle VM 3.x Environment

Von Zeit zu Zeit steht sie an - die Storage Ablöse durch eine neuere, schönere und schnellere Storage. Allerdings ist dies nicht immer so einfach und schnell umsetzbar, wie man sich das wünscht.

Migration des Server Pools

Der Server Pool ist der Kommunikationsbereich der OVM Server, hier gibt es folgende Vorgangsweise:

  • Alle VMs von einem Server mittels Live Migration (Vorsicht, wenn man CPU CAP nutzt, darf man das nicht, da muss man leider die VM stoppen und auf einem anderen Server neu starten) auf die anderen Server im Server Pool migrieren.
  • Den Server aus dem Server Pool entfernen.
  • Mit diesem Server einen neuen Server Pool anlegen.
  • Jetzt gehören die VMs migriert - siehe weiter unten
  • Sie können jederzeit andere OVM Server vom alten Server Pool auf den neuen Server Pool verschieben, solange dort keine VMs mehr angehängt sind
  • Sobald der die letzten OVMs verschoben sind auf den letzten Server in den neuen Server Pool umhängen
  • Damit kann die SAN LUN des alten Server Pools gelöscht werden.

Migration der VMs / Migration des Storage Repositories

Hier gibt es ein kleines Problem im SAN Bereich - eine VM kann nicht von einem SAN Storage Repository in ein andere SAN Storage Repository verschoben werden, da die Zugriffe über den Server Pool ausgehandelt werden, und darauf habein im SAN nur die jeweiligen Server Zugriff. Setzt man NFS ein, können alle Server sowohl auf die Storage Repositories als auch über die Server Pools kommunizieren, solange diese an einem Oracle VM Management Server angeschlossen sind.

Was man braucht, ist somit ein temporäres NFS Storage Repository (das kann auch ein Linux PC mit lokalen HDDs sein):

  • Oracle VM stoppen
  • Oracle VM auf das NFS Storage Repository verschieben
  • Oracle VM vom NFS Storage Repository auf das Ziel SAN Storage Repository verscheiben

Dadurch wird die Downtime natürlich größer, vor allem wenn die Anbindung des NFS Storage Repositories nur über 1 GBit an Bandbreite verfügt.

Verwendet man jedoch NFS Storage Repositories geht dies viel einfacher

  • Oracle VM stoppen
  • Auf das neue NFS Storage Repository verschieben
  • Oracle VM starten

Da die Anbindung der NFS Storage Repositories normalerweise mit 10GBit oder mehr erfolgt, ist auch die Downtime entsprechend kürzer.

Weiter Informationen zu dem Thema finden Sie auch in folgende Dokument auf OTN.