Eine kritische Lücke im Netzwerk-Code des Linux-Kernels, die seit dem 2. Oktober 2025 existiert, wurde von Claude gefunden. Die Lücke CVE-2026-98432 hat einen CVSS Score von 9,8 und gilt damit als absolut kritisch. Betroffen ist die IPv4 Implementierung ab Kernel 4.4. IPv6 ist davon nicht betroffen.
Einige Linux Distributionen führen den CVE noch mit einem niedrigeren CVSS Score. Unabhängig davon wird schon daran gearbeitet den Patch für die Lücke im Kernel einzubauen.
Status am 30. Oktober 14:30:
- RedHat Enterprise Linux 8, 9 und 10: sind betroffen, der patch steht noch nicht zur Verfügung. Ältere RHEL Versionen nicht nicht betroffen.
- Oracle Linux (UEK Kernel) 7, 8, 9 und 10: Die korrigierten UEK stehen seit dem 16. Oktober zur Verfügung. Wer ab/nach dem 16. Oktober den UEK Kernel aktualisiert hat, ist schon save.
- Debian: 6.1 bis 7.2 sind betroffen. Die Patches sind in den aktuellen Kerneln 6.1.190, 6.12.113 und 7-2-13 enthalten.
Empfehlung:
Sobald der Patch verfügbar ist, den Kernel so schnell wie möglich aktualisieren!
Da viele Produkte auf Linux basieren, sind diese potentiell auch betroffen. Somit muss man auch bei anderen Komponenten (Netzwerk, Storage, Appliances,…) darauf achten, ob es nicht entsprechenden Patches gibt. Diese gehören ebenfalls zeitnahe eingespielt!
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